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12.01.2010 - 18:00 Uhr

Peter Fill überrascht bei seiner Rückkehr

Ausgezeichneter fünfter Rang bei seinem ersten offiziellen Weltcuptraining nach der schweren Verletzung

"Ich habe zwar gehofft, dass ich einigermaßen dabei bin, aber das es so gut läuft ist überraschend", so der Kastelruther erfreut im Zielraum am Lauberhorn in Wengen.
Niemand hat sich so eine schnelle erste Fahrt von Peter Fill auf der längsten Weltcupstrecke des Winters erwartet, nachdem er sich eine umfangreiche und seltene Sehnenverletzung zugezogen hatte, die auch für die medizinischen Experten schwer einzuschätzen ist. 5 Hauptsehnen im Adduktoren- und Bauchmuskelbereich waren im August beim Riesentorlauftraining in Argentinien gebrochen.

Aber die Personen im nahen Umfeld des 27jährigen haben in den letzten Wochen eine sprunghafte physische Verbesserung feststellen können, nachdem der Vizeweltmeister im Herbst nach der Operation ganze 8 Kilogramm Muskelmasse verloren hatte.

Vor diesem heutigen Zeitlauf war noch unklar, ob Peter Fill sein Renncomeback am Samstag bereits schaffen wird, aber heute nachdem er mit der Startnummer 30 durchs Ziel gefahren ist und die Nummer "5" aufscheinen sah, ist diese Entscheidungsfindung wohl nicht mehr notwendig.

"Ich habe voll angegriffen, weil ich mich wieder an diese Geschwindigkeiten gewöhnen muss. Hingegen die anderen Läufer haben sicherlich noch Spielraum nach oben. Ich bin froh so wie es heute ist. Vor 3 Monaten sah alles ganz anders aus", so Peter Fill abschließend.




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